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Das 101 des Notenlernens

Wofür brauchst du Noten?

Zum Keyboardspielen empfehlen wir von Anfang an Noten zu lernen und danach zu spielen. Mache Leute im Internet schwören darauf, zuerst nach Gehör oder mit alternativen Zahlen- / Tastensystemen Keyboard spielen zu lernen und anschließend erst mit richtigen Noten spielen zu lernen. Unserer Meinung nach solltest du gleich mit Noten spielen zu lernen.

Zum Einen weil Noten eine universelle Sprache sind, in denen im Prinzip jeder Song geschrieben ist und so leicht nachzuspielen. Zum Anderen ist es so nicht notwendig mehrere Notensysteme zu lernen, sondern kann sich gleich in das reguläre Notensystem vertiefen und perfektionieren.

 

Im Video darunter werden Basics erklärt wo sich welche Noten am Keyboard befinden und wie du diese spielen kannst:

Takte / Schläge / Tempo

Lieder werden stets zeitlich in Takte unterteilt. Diese Takte bestehen dann jeweils aus einer gewissen Anzahl an Schlägen. Üblich sind 3/4 Takte (bei Walzer Liedern z.B.) oder 4/4 Takte (bei Rock/Pop Songs üblich z.B.).

Bei einem 3/4 Takt beschreibt die „3“ die Anzahl an Schlägen pro Takt. Die „4“ beschreibt wie lange ein Takt dauert. 

Übliche Tempos bei Liedern sind z.B. „120 bpm“. Diese Zahl sagt schlichtweg aus, dass ein Song 120 Schläge pro Minute hat – sprich 2 Schläge die Sekunde.

Tasten auf dem Keyboard

Die Tasten auf dem Keyboard beschreiben jeweils Noten. Links sind tiefe Tasten, rechts sind die Hohen. Üblicherweise nutzt man die „C“ Taste als Ausgangsposition um ein Lied zu spielen. Am Keyboard findest du diese weiße Taste links neben 2 schwarzen an. Wie dir vielleicht schon auffällt, gibt es auf den meisten Keyboards mehrere „C“s.

Die Tasten von „C“ bis „C“ bezeichnet man als eine Oktave. Geht man von „C“ eine Taste nach links, sprich auf die schwarze Taste, so ist man um einen „Halbton“ höher gesprungen.

Überspringt man eine Taste, so spricht man von einem Ganzton höher. Dieses Konzept kann beim erlernen des Notensystems anfangs etwas eigenartig wirken, aber man gewöht sich schnell daran!

Die schwarzen Tasten können mit einem # als Halbtöne über einer Note bezeichet werden.
Das bedeutet „C#“ ist einen Halbton über C. Die gleiche Taste kann jedoch auch „Db“ bezeichet werden (Halbton unter D).

Hinweis!

Der Sprung zwischen „E“ und „F“, sowie der zwischen „H“ und „C“ ist ebenso ein Halbton, da keine schwarze Taste dazwischen ist!

Die Notenschlüssel

Es gibt 2 Hauptarten von Notenschlüsseln die bei Keyboards genutzt werden. Zum Einen der Violinschlüssel und zum Anderen der Bassschlüssel. Diese beiden beschreiben im Prinzip nur 2 Tonhöhenspektren des Keyboards.

 

Der Violinschlüssel

Der Violinschlüssel ist der üblicherweise der häufiger verwendete Schlüssel beim Keyboard spielen. Ein Violinschlüssel beschreibt die Höhe, Dauer, und Zeitpunkt der einzelnen Noten in einem Lied. Unten sind Noten tiefer, oben sind sie höher. Dieser Schlüssel startet immer mit dem tiefsten Ton „C“ und wird nach oben hin jeweils um einen Ton höher (weiße Tasten am Keyboard) höher. Wichtig zu beachten ist, dass jede Note nach oben immer abwechselnd in einer Zeile und dann wieder auf einer Zeile steht. Eine Note nach dem H beginnt der Violinschlüssel wieder mit dem C (nur eine Oktave höher).

Der Bassschlüssel

Der Bassschlüssel befindet sich notentechnisch etwas unter dem Violinschlüssel. Er wird vorwiegend für Songs verwendet die eher auf ein tieferes Notenspektrum zurückgreifen. Oft wird er auch einfach für ein Begleitungsinstrument verwendet. (Das Hauptinstrument spielt dann den Violinschlüssel, die Begleitung spielt den Bassschlüssel dazu.)

Der Bassschlüssel wird auch manchmal als „F-Schlüssel“ bezeichnet, da er die Note „F“ einkringelt. Der Violinschlüssel gegenüber kann auch als „G-Schlüssel“ bezeichnet werden.

So hängen die beiden Notenschlüssel zusammen